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Als Backpacker durch Australien!

Autor: Michael Wnuk                                                                                                                        Eine Australienkarte zum kostenlos ausdrucken!

Erscheinungsdatum: Juli 2007                                                                                                     Eine Australienkarte zum kostenlos emailversand!

Hier können Sie diesen Reisebericht per pdf downloaden oder an Freunde versenden!
(Die kommerzielle oder redaktionelle Nutzung ist nur mit der ausdrücklichen Einwilligung von Combipix gestattet.

Erstmal raus, mal was ganz anderes sehen, weit weg von Europa, einfach nur Freiheit erleben, von der Schule abschalten und nur nicht sofort studieren, … solche Gedanken sind es wohl, die immer mehr jüngere Menschen für ein Jahr mit einem Working holiday Visum ins Ausland ziehen.

Aber was bedeutet eigentlich „Working Holiday“?
Wie bekommt man es? Und wie sieht der Alltag weit weg von zu Hause aus?
Auf diese und weitere Fragen möchte dieser Text Antworten liefern. Der Autor dieses Textes hat im Alter von 25 Jahren Deutschland den Rücken gekehrt und war für 11 Monate mit einem Working Holiday-Visum in Australien.

Eine kleine Einleitung!
Alles fing mit einer kleinen Anzeige in einer Zeitung an. Die Oper von Sydney zierte einen kleinen Bericht, der mir beim Durchblättern der Zeitschrift ins Auge fiel. Der Bericht erzählte davon, dass immer mehr „junge Erwachsene“ mit einem so genannten Working Holiday Visum nach Australien gehen, um dort als Backpacker ein Jahr lang zu leben, zu reisen und durch Arbeit das alles zu finanzieren. Das hörte sich interessant an! Nach einer Internetrecherche wusste ich schnell, dass man ein solches Visum selber beantragen kann (wenn man nicht älter als 31 Jahre alt ist und finanzielle Rücklagen von mindestens 5000 Euro nachweisen kann) oder aber man lässt sich über eine Agentur ein solches Visum beschaffen und wird obendrein in Australien noch betreut. Ich entschied mich für die Variante 2. Bei einer Informationsveranstaltung des Working Holiday Dienstleisters erfuhr ich dann, dass Australien nur eines von vielen Ländern ist, für die man ein solches Visum beantragen kann. Länder wie die USA, Kanada, Süd Afrika, Mexico, Groß Britannien uvm. wurden mit wunderschönen Fotos vorgestellt und jüngere Personen, die mit einem solchem Visum länger im Ausland waren, erzählten von ihren Erlebnissen. Das war genug an Input, um innerlich endgültig die Entscheidung mit „Ja, ich mach es“ zu beantworten. Die Agentur buchte dann die Flüge und schickte mir noch ein Päckchen mit Informationsmappen und Kontaktadressen von ihrem Büro in Australien. Ehe ich mich versah, hieß es dann, am Frankfurter Flughafen Abschied zu nehmen. Das Working Holiday- Jahr begann!

Jetzt gibt’s richtig viele Infos
Zu Anfang dieses Teils möchte ich erstmal ein paar grundlegende Fragen beantworten. Ich werde dabei ab jetzt von Personen die mit einem solchen Working Holiday Visumprogramm mitmachen, als „Backpackern“ sprechen.

Was ist ein Working Holiday Visum?
Das Working Holiday Visum erlaubt es dem Besitzer, in ein Land einzureisen, maximal 12 Monate in diesem zu bleiben (also länger als mit einem Touristenvisum) und während des Aufenthaltes in dem Land zu arbeiten!

Einfach so mit einem Holiday- oder Jahresticket in das Land zu reisen, um dann dort ohne Arbeitserlaubnis zu arbeiten, verbaut einem unter Umständen vieles. Es ist also absolut von dieser Vorgehensweise abzuraten!!

Gelten besondere Spielregeln, an die ich mich in dem Land halten muss?
Die meisten Länder geben das Working Holiday Visum nur mit verschiedenen Beschränkungen heraus. So durfte ich in Australien zwar jeden Job annehmen, aber diesen höchstens 3 Monate ausüben. Damit will die australische Regierung verhindern, dass Personen mit diesem Visum einem Australier einen festen Arbeitsplatz wegnehmen.
Darüber hinaus konnte ich dieses Visum nur bekommen, wenn ich finanzielle Ersparnisse von 5000 Euro nachweisen konnte, ein Hin- und Rückflugticket kaufte, jünger als 31 Jahre und nicht verheiratet war. Genauere und aktuelle Informationen zu möglichen Beschränkungen sind immer wieder neu zu erfragen.

Weibliche Backpacker
Ich möchte in diesem Abschnitt keine Geschlechterdebatte anfangen. Ich möchte aber dennoch Frauen, die ein Working – Holiday-Jahr nach der Schulzeit vorhaben, raten, mindestens die organisierte Form zu wählen, da die Organisationen Adressenlisten mit sämtlichen aktuellen Backpackern herausgeben oder aber das Working-holiday-Jahr mit einer Freundinnen zusammen vornehmen! Gerade in kleineren australischen Orten kann es von großer Bedeutung sein, eine Freundin dabei zu haben, statt alleine im „the land down under“ unterwegs zu sein.

Ist es einfach, in Australien einen Arbeitsplatz zu finden?
Einige Backpacker, die ich vor ihrer Abreise nach Australien sprach, meinten, dass ja in Australien alles viel lockerer sei und es so einfach wäre, in Australien einen Job auf einer Farm zu bekommen … Wenn man dann in Australien selber wieder Backpacker fragte, merkte man, dass sie vorsichtigere Töne anklingen ließen und auch mal davon berichteten, dass sie sich das alles viel zu einfach vorgestellt haben.
Tatsache ist: Man hat schon gute Chancen, als Backpacker Arbeit zu finden, NUR man darf nicht mit allzu festen Vorstellungen an die Arbeitsorte, Routen und Stundenlöhne gehen. Ich musste teils auch meine Stadt, in der ich längere Zeit versucht habe, einen Job zu finden, verlassen und in eine 700 Kilometer entfernte Stadt fahren, da erst dort wieder Jobs für Backpacker ausgeschrieben waren. Die meisten Jobs finden Backpacker über ihresgleichen zwischen Yumyum Hühnersuppen und einem Feierabendbier im Pub! Daher ist es auch gut, in Backpackern mit anderen Backpackern ins Gespräch zu kommen. Dabei kann man fragen, wo sie so arbeiten und ob da noch eine Arbeitskraft gesucht wird.
Wenn Backpacker weiterziehen, bleibt zudem nicht selten ein offener Backpacker-Arbeitsplatz zurück, den man übernehmen kann!

Entfernungen nicht unterschätzen!
In Sydney lernte ich drei Backpacker“innen“ kennen, die mir stolz erzählten, dass sie gerade ein Auto gekauft hätten und in drei Tagen in Cairns sein wollten. So weit so gut! Sie erzählten mir dann aber weiter, dass sie neben den tausenden Kilometern bis nach Cairns noch die gesamten Sehenswürdigkeiten der Ostküste Australiens ansehen wollten. Je mehr sie erzählten, umso mehr begriff ich, dass sie überhaupt keine Vorstellung davon hatten, was für eine Tour sie vor sich hatten. Sorry Aussie-touris, aber Australien ist nicht mit der Größe von Niedersachsen zu vergleichen! - HINWEIS: Karten findet Ihr unter: Tipps und Hinweise!

Was verdient man bei solchen Jobs pro Stunde?
Der Stundenlohn war für mich in Australien die erste große Enttäuschung. Ich kam mit den Worten eines ehemaligen Backpackers in Australien an, der mir sagte, dass er pro Stunde ca. 25 – 30 Dollar verdient hat. Ich weiß nicht genau, was dieser Backpacker verwechselt hat, aber ein solcher Stundenlohn ist auf normalem Weg einfach nicht realisierbar. Eine zweistellige Zahl mit einer drei davor ist absolut utopisch und eine zweistellige Zahl als Stundenlohn mit einer zwei als erste Zahl ebenso unwahrscheinlich!
Sorry, wenn jetzt ein Traum zerplatzt, aber so ist es leider gewesen. Ich fing in meinem ersten Job als Möbelpacker für einen Italienischen Spediteur mit einem Stundenlohn von A$ 8,50 an. Das tat weh … aber in Sydney gibt es leider viele Backpacker, sodass der Spediteur mit Leichtigkeit sagen konnte: „Wenn du nicht willst, nehme ich halt einen anderen Backpacker“! Ich machte den Job drei Tage und fand dann einen besseren Job mit einem höheren Stundenlohn. Diesmal war es wieder eine Lagertätigkeit, aber zumindest bekam ich schon mal A$ 9,40. Je länger man im Land ist, umso besser versteht man das System, die Sprache und die Spielregeln des dortigen Arbeitslebens. Am Ende meiner Australienzeit konnte ich auf eine kleine Karriere zurückblicken. Ich hatte es vom Möbelpacker in einer schmutzigen Lagerhalle bis zum Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums mit eigenem PC, Namensschild und netten Kollegen im Großraumbüro geschafft. Kurz diese wichtige Frage zusammengefasst: Jeder Backpacker sollte gerade am Anfang nicht mit hohen Stundenlöhnen rechnen. Man muss erstmal als „well organised German“ lernen, wie der dortige Arbeitsmarkt tickt. Zu Anfang würde ich jedem Backpacker sagen, dass er wohl mit einem Stundenlohn von ca. A$ 8 bis 10 rechnen muss und später in besseren Jobs bis zu 18 A$ im Durchschnitt verdient.

You are fired … oder aber: ein Satz, den jeder Backpacker oft hört!
Ganz unter uns: Als Backpacker bist du derjenige, der als erstes gehen muss, wenn im Unternehmen gewisse Tätigkeiten getan sind. Meist bekommst du am Freitag gesagt, ob du am Montag noch angestellt bist oder aber, ob du dir einen neuen Job suchen musst. Ich selber habe es erlebt, dass ich vormittags nach zwei Stunden gefeuert wurde und am Nachmittag bereits einen neuen Job hatte. Flexibel sein und immer weiter machen, egal, was kommt. Das sind Fähigkeiten, die ein Backpacker in Australien lernen wird. Das Backpackersystem läuft dabei auf dem Grundsatz: Backpacker sind da oder nicht. Viele Arbeitgeber haben ein sehr schlechtes Bild von Backpackern. Sie meinen, dass diese einfach nicht mehr kommen, wenn sie genügend Geld für die Weiterreise haben (was wohl auch oft stimmt). Gewissenhafte Backpacker sind eben Grenzgänger. Sie werden kritisch von Arbeitgebern gesehen und werden deren Misstrauen wohl niemals ganz ausräumen können.

Wo würde ich denn in Australien wohnen?
In Australien ist es wesentlich verbreiteter, dass man in so genanten Backpackern wohnt. In den größeren Städten Australiens gibt es sehr viele Backpacker, sodass man hier gleich die erste wichtige Information an Neulinge weitergeben muss: Seht euch das Backpacker zuerst an, bevor ihr längere Zeiten ein Zimmer bucht! Lasst euch die Zimmer zeigen, die Sanitären Einrichtungen und vor allem die Küchen! Eine gute Reichenfolge für alle Backpacker, um sich einer neuen Unterkunft / Stadt anzunähern, ist daher: die ersten zwei bis drei Tage in der Stadt in einer Jugendherberge des YHA Verbandes ein Zimmer mieten, um sich in diesen Tagen sich die Backpacker in dem Ort anzusehen und zu besichtigen. 

Erst dann sollte man seine feste Unterkunft buchen! Bezahlt wird meist wochenweise.
Zu meiner Zeit waren A$ 80 pro Woche äußerst günstig, A$ 110 ok und A$140 absolut zu teuer. Diese Preise galten dabei immer für 4er oder 6er Zimmer!

Ein Backpacker sollte sich von der Vorstellung ganz schnell verabschieden, dass er ein einzelnes Zimmer in einem Backpacker anmietet und dort lebt. Dies wäre gerade in der Anfangszeit viel zu teuer. Sollte man einen festeren Job in einer Stadt haben, kann man vielleicht mit zwei bis drei anderen Backpackern ein Appartement in einer Stadt anmieten, um etwas Privatsphäre aufzubauen. Gerade das australische Mietwesen lässt kurze Anmietdauern von Häusern und Wohnungen viel eher zu, als der deutsche Immobilienmarkt.

Muss ich eine Mindestzeit der Visumsdauer im Land bleiben?
Nein! Die einzige Beschränkung stellt die Airline da, die für sämtliche Rückflüge begrenzte Kontingente hat. Sollte also in Australien jemanden das Heimweh packen, ist das nicht schlimm. Man sollte nur beim Umbuchen des Rückfluges wissen, dass man eventuell noch einige Tage warten muss, bis man die Rückreise antreten kann und dass man meist gewisse Kosten beim Umbuchen des Tickets zusätzlich bezahlen muss.

Wie konnten mich meine Familienmitglieder während dieser Zeit in Australien erreichen?
Das Gute an der „organisierten“ Variante des Working Holiday Visums war, dass die Organisation schon eine Postbox für mich eingerichtet hatte. Egal ob meine Mutter mit mal guten deutschen Kaffe, oder aber meine damalige Freundin (meine jetzige Frau) ihre neuen „Ich denk an dich“ Geschenke zuschicken wollte, kamen die in Sydney in meiner Post-Box an.
Wenn ich in dem Büro in Sydney meine aktuelle Adresse in Australien hinterlegte, wurden mir diese Pakete oder Briefe sogar direkt hinterher geschickt. Das Hauptmedium in Australien ist und bleibt aber das Internet! In den größeren Städten gibt es zahlreiche günstige Internetcafes. Mehr als A$ 2 pro Stunde würde ich jedoch nicht ausgeben, da dies viel zu überteuert wäre.

Wie lief das genau ab mit meinem Bankkonto? Muss man Steuern zahlen?  Ein weiters Pro- Argument für die „organisierte“ Working-Holiday-Variante ist, dass Mitarbeiter in dem jeweiligen Land auch ein Bankkonto eröffnen und einen persönlich zum Finanzamt begleiteten um einem zu zeigen, was man wo in welche Formulare einzutragen hat. Einkommenssteuer musste ich ebenfalls zahlen. Diese Steuer kann man aber unter bestimmten Umständen bei der Ausreise wieder zurückverlangen. Eine Backpackerorganisation übernimmt für einen bestimmten Geldbetrag diese Tätigkeit.

Wie sieht der Alltag weit weg von zu Hause aus?
Von meinen 11 Monaten Australien lebte ich ca. 5 Monate in Sydney. Die Stadt ist traumhaft schön und hat viele wunderschöne Ecken. NUR: Sobald jemand in dieser Stadt arbeitet, verlieren die Höhepunkte wie Oper, Circular Qay, Downtown und Harbour Bridge ihren Wert. Mein Arbeitsweg führte mich im Zug für mehrere Wochen über die Harbour Bridge direkt an der Oper vorbei. Jeder Tourist würde wohl viel dafür geben, um diesen Anblick für einen Abend genießen zu können. Als Mitglied des arbeitenden australischen Volkes hatte ich aber nach dem dritten Tag keine Augen mehr dafür. Ich möchte nicht von mir auf andere schließen. Es ist mir aber schon wichtig, sämtlichen Personen, die an einer Working-Holiday-Variante überlegen, mitzuteilen, dass wirklich Welten dazwischen liegen, ob man als Tourist oder als Backpacker nach Australien kommt!

Vorsicht Diebe!
Diesen Punkt hätte ich mir gerne erspart, halte es aber fast für meine Pflicht, diese Informationen weiter zu geben. Backpacker sind nicht die sichersten Orte. Sollte man persönliche Gegenstände in einem Vierbettzimmer zurücklassen, ist die Gefahr nicht gerade gering, dass diese gestohlen werden. Mir selber wurde Verschiedenes entwendet. So wurde selbst eine Tüte mit gebrauchter Wäsche (Unterwäsche, Socken und schmutzigen Hosen) gestohlen.
Wichtige Gegenstände sollte man unter allen Umständen in den so genannten Lockers (Schließfächern) wegschließen und den Schlüssel, wenn möglich, noch an der Rezeption abgeben.

Checkliste für Backpacker:

Was sollte man mitnehmen:
persönliches Kuscheltier für Fernwehmomente (Aber Achtung: Diebe)
Schlafsack, Campingbesteck, … sonstige Campingausrüstung bis auf ein Zelt natürlich!
persönliche Fotos von allen Lieben
gutes Deutsch – Englisch / Englisch – Deutsch Wörterlexikon.
Ein gutes Dress für Vorstellungsgespräche! Männer Achtung: Krawattenpflicht!
Gute Wanderschuhe! Joggingschuhe sind damit NICHT gemeint
Sonnenbrille
Reiseapotheke: Besonders Mittel gegen Magen / Darmerkrankungen
wichtige Telefonummern (Kreditkarten-Serviceline, Bank-Serviceline) auswendig im Kopf
Bauchtasche oder Umhängetasche, in der man wichtige Unterlagen (Reisepass, Geld, …) immer am Körper trägt
Einen guten und aktuellen Reiseführer. Ich kann den Reiseführer von Lonely Planet oder Iwanowski- Reisen empfehlen. - Vor der Abreise sollte man die ersten Tage in Australien von Deutschland aus schon eine Unterkunft gebucht haben! Viele überschätzen ihre körperliche Verfassung nach einem 13 und 9 Stunden Flug!

An- und Abreise
Der Rucksack sollte für die Flugreisen in einem Kunststoffbeutel verstaut werden, da er sonst stärker beschädigt werden kann!
Kleidung oder andere wichtige Gegenstände kann man per Schiff vorschicken. Reisedauer: zwischen 5 bis 8 Wochen.
Vor der Rückreise noch den TAX – BACK Antrag stellen, wenn du auf „Lohnsteuerkarte“ gearbeitet hast. Hast du dir das Geld direkt vom Arbeitgeber auszahlen lassen, ist dieser Antrag nicht nötig.
Rückreise: du hast zu viel im Rucksack? Dann schick es doch per Schiffpost Richtung Deutschland. Das ist häufig günstiger als ein Extrakilogramm bei der Airline zu kaufen. Luftpost dauert ca. 6 bis 16 Tage. Mit dem Schiff dauert es ca. 5 bis 8 Wochen. - World around Ticket! Die meisten Backpacker verbinden mit dem Backpacker – Dasein ein weiteres Highlight: Eine Weltumrundung im Flugzeug. Da Australien auf der anderen Seite der Erdkugel ist, liegt diese Reisevariante sehr nahe. Informationen dazu hat jedes Reisebüro.

Arbeiten in Australien:
Arbeitsplatzsuche: Zeitungen, Backpackerbüros in großen Städten aufsuchen.
Backpacker aufsuchen, um mit andern Backpackern ins Gespräch zu kommen.
Firmen einfach mal anrufen. Große Unternehmen wie Qantas, Post, usw. nehmen nur Australier, also kann man sich hier eine Anfrage sparen.

Was ist bei der Unterkunftswahl wichtig?
Niemals gleich eine Woche anmieten, (es sein denn, dass man zu Sylvester in Sydney sein möchte)!
Die Unterkünfte zuerst ansehen und sich Bad, Zimmer und Küche zeigen lassen! Dann erst zusagen!
Ich hoffe, dass meine Ausführungen verschiedenen Personen, die überlegen, ein Working Holiday Jahr einzulegen, bei ihrer Entscheidung geholfen haben. Persönlich empfand ich die Zeit des Working Holidays als eine sehr wertvolle Erfahrung, da man erst weit weg von good old Germany merkt, was einen wirklich ausmacht. Sollten während dieses Jahres Fragen oder Probleme aufkommen, ist es besser, in Australien eine Backpackerorganisation aufzusuchen, oder im schlimmsten Falle das deutsche Konsulat aufzusuchen, aber bitte nicht mir zu schreiben, da ich selber die aktuellen Entwicklungen des Working Holiday Programms nicht weiter verfolge. Weitere Fragen und Antworten halten bestimmt eine der vielen Internetforen bereit. Darüber hinaus hält diese Seite noch weitere wertvolle Infos für sämtliche Australienreisende bereit!

Also „see ya“ und ein „good day mate“ von M.W.

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Über den Autor dieses Textes: Nach einer Australienrundreise per Camper hielt sich der Autor dieser Texte 11 Monate mit einem Working Holiday Visum durchgehend in Australien auf, um in den verschiedensten Städten für längere Zeit zu arbeiten und zu leben. Auch nach dieser längeren Zeit reiste er erneut für mehrere Wochen ins Land. Er kennt Australien somit von mehreren längeren Aufenthalten und hat es per Camper, Auto, Schiff, Bus, Zug, Flugzeug und zu Fuß vom Norden bis Süden, vom äußersten Westen bis in den äußersten Osten bereist, kennen- und lieben gelernt.

 

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