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Fotorecht und Rechtliches

Fotorecht und Rechtliches

Für Profi- / und Hobbyfotografen gibt es wohl nichts Schöneres, als mit mit einer leeren 8 Gigabyte- Speicherkarte, vollen Akkus und der Digitalkamera im Anschlag durch die Welt zu ziehen und jedes Motiv zu erwischen, was vor die Linse kommt.
Nur wissen gerade die Profifotografen dass das Fotografieren selber nur ein Teil vom Ganzen ist, gerade dann, wenn man Fotos öffentlich für kommerzielle Zwecke verwenden möchte.
Fotografen (egal ob Hobby- oder Profifotograf), die mit ihren Fotos gerne etwas verdienen möchten, müssen sich (leider) nicht nur mit technischen Möglichkeiten ihrer Kamera auseinandersetzen, sondern auch mit den gesetzlichen Spielregeln der Fotografie. 

Was darf ein Fotograf und was nicht? Darf man Fotos von Gebäuden, Autos oder Personen einfach verwenden? Wer darf bestimmen, ob ein Motiv veröffentlicht werden darf oder nicht? Auf all diese Fragen möchten wir gerne einige Hinweise geben.

1.) Anwalt kontaktieren
Absolute Sicherheit erfahren Sie nur bei einem Anwalt, der gerade im Einzelfall ihnen wichtige Hinweise rund um das Fotorecht geben kann. Sollten Sie als Quereinsteiger in die Fotografie gelangen (wie ca. 50 % aller freien Fotojournalisten), raten wir Ihnen im Einzelfall immer den fachlichen Rat von Anwälten zu Ihrer Situation einzuholen.

2.) Wikipediaberichte lesen:
Suchen Sie "seriöse" Internetquellen wie z.B. Wikipedia auf und lesen Sie Berichte zu folgenden Themen genau durch:
a.) Panoramafreiheit
b.) Urheberrecht
c.) Geschmacksmusterrecht
d.) Fotorecht
e.) Recht am eigenen Bild
f.) Model release (wichtig für Personenfotos!)
g.) Royalty Free

3.) Internetrecherche
Geben Sie in den großen Internetsuchmaschinen folgende Worte ein und betrachten Sie die ersten Quellen, die Ihnen dazu präsentiert werden.
a.) Fotorecht
b.) Panoramafreiheit
c.) Urheberrecht
d.) Fotos verkaufen
e.) Fotos kaufen

4.) Forumrecherche
Suchen Sie im Internet Foren auf, die das Thema "Fotografie und Handel" thematisieren. Lesen Sie sich bereits bearbeitete Threats (Gesprächsverläufe) genau durch.
Beachten Sie aber immer, dass Chats oder andere Internetforen + Internetquellen keine verbindliche Rechtsauskunft darstellen.
Sollten Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kommen Sie an einem Gespräch mit einem Anwalt, der sich mit dem Recht der Fotografie auskennt, nicht vorbei. 


Begriffserklärungen  (von Michael Wnuk / Reisefotograf, Gründer und Inhaber von Combipix)

Folgende Begriffe sind hier aufgeführt:
- Recht am eigenen Bild
- Urheberrecht
- Panoramafreiheit (in Deutschland)
- Panoramafreiheit (im Rest der Welt)
- Markenrecht
- Geschmacksmusterrechte
- eine kleine Checkliste!

Jeder, der mehr als nur im Urlaub Fotos herstellen möchte, sollte sich auch etwas genauer mit den gesetzlichen Beschränkungen und Erlaubnissen beschäftigen.
Ich empfehlen gerade den weniger professionellen Fotografen und Anfängern, mehr Zeit in eine ausführliche und seriöse Recherche nach diesen gesetzlichen Spielregeln durchzuführen, um sich viel Ärger zu ersparen.
Eine kleine Einführung über wichtige Begriffe, möchte ich bereits hier jedem leidschaftlichen Fotografen (Profi oder Hobby) mitgeben.


 

Recht am eigenen Bild
Auch jedem Hobbyfotografen müsste es verständlich sein, dass man nicht einfach fremde Personen als Hauptmotiv fotografieren darf, um die Fotos dann zu verkaufen oder auf der eigenen Homepage auszustellen. Jedem Menschen steht das Recht am eigenen Bild zu!
Problematische Folgen können ebenfalls entstehen, wenn die Person zwar nicht als Portrait abgebildet ist, aber z.B. das Haus einer Person abgebildet ist und durch ein Merkmal (Kennzeichen des davor parkenden Autos) dritte Personen diesen erkennen können.

Um dieses Foto zu verwenden, müsste der Fotograf die Einwilligung der abgelichteten Person einholen. Am besten wäre es, wenn der Fotograf eine schriftliche Einwilligungserklärung der abgelichteten Person erhält. Eine solche schriftliche Einwilligung trägt z.B. den Namen Model Release.

Der Fotograf benötigt eine solche Einwilligung nicht nur, wenn er das Foto kommerziell verwenden möchte. Das bloße Hochladen solcher Fotos auf einer Homepage oder auf einer Freundschaftsseite im Internet kann bei fehlender Model Relaese ernste Probleme für den Fotografen nach sich ziehen. 


Urheberrecht
Ein Urheber ist eine Person, die ein Werk geschaffen hat. Ein Urheber kann dabei jede natürliche Person sein (egal, ob voll- oder minderjährig). Entscheidend ist die Frage: Hat diese Person das Werk (in unserem Falle: Foto) geschaffen oder nicht?
Es gibt dabei noch spezielle Eigenschaften des UrhG wie z.B. die Miturheberschaft der mögliche Übertragungen der Urheberrechte. Diese werden aber aufgrund des sehr speziellen Charakters in diesem Übersichtstext nicht weiter berücksichtigt.

Dieses Gesetz ist aber nicht nur für Fotografen wichtig, sondern auch für Personen, die etwas schufen, das fotografiert wird, z.B. Künstler, die Bilder malen, Künstler, die Figuren herstellen usw. Aber nicht nur die Werke von Künstlern sind geschützt. Auch die Leistungen von Ingeneuren können geschützt werden (siehe Geschmacksmusterrecht).


Panoramafreiheit (in Deutschland)
In Deutschland gilt die sogenannte Panoramafreiheit. Ich bitte sämtliche Fotografen, in seriösen Internetplattformen dieses Wort in der Suchfunktion einzugeben und Zusammenfassungen darüber zu lesen.
Die Panoramafreiheit ermöglicht, dass ein Fotograf fest im Grund verankerte Motive wie Gebäude, Figuren usw. die eine Person von einer öffentlichen Straße aus sehen, fotografieren und über diese Fotos verfügen kann.
Die Panoramafreiheit gilt nicht, wenn man feststehende Motive von "privaten Grundstücken" aus oder nur "mit Hilfsmitteln" (Leitern, Tritt, vom Autodach aus) fotografiert.
Sollte man von einer öffentlichen Straße aus z.B. ein Schloss fotografieren, ist es auch möglich, diese Fotos zu verwenden, auch wenn Menschen als "Beiwerk" zu erkennen sind, denn wie sagte es einer meiner Rechtsberater: Die Öffentlichkeit gehört uns allen (also z.B. Touristen und Fotografen), so muss eine Person auch damit rechnen in der Öffentlichkeit im bestimmten Rahmen wahrgenommen zu werden!

Beschränkungen:
Solche Rechte finden für Fotografen aber dann ein Ende, sobald z.B. die Privatssphäre von Menschen verletzt wird. Sollten Sie also von einem öffentlichen Weg aus über den Zaun hinweg in das Wohnzimmer des Nachbarn fotografieren, dürften Sie die Panoramafreiheit nicht auf Ihrer Seite wissen.
Beachten Sie hierzu den Rat von Anwälten oder weiteren Rechtsauskunftsinstanzen.


Panoramafreiheit (im Rest der Welt)
Viele Länder weltweit kennen eine Regelung wie die Panoramafreiheit gar nicht oder nur eingeschränkt. In Frankreich gilt die Panoramafreiheit z.B. nicht. So ist das Beispiel aus Frankreich weit verbreitet, dass es erlaubt ist, den Eifelturm bei Tag zu fotografieren und die Fotos frei zu verwenden, bei Nacht aber eine Beleuchtungsfirma die Rechte am Eifelturm besitzt, sodass die Fotos vom Eifelturm NICHT frei verwendet werden dürfen.
Die Informationsplattform Wikipedia hält mittlerweile gute weiterführende Texte und Übersichten für Sie bereit. 


Markenschutz
Unternehmen wie z.B. Reiseveranstalter oder Autobauer stecken viel Geld in Werbung. Diese Werbung soll auf ihre Produkte hinweisen, aber auch den Bekanntheitsgrad der Marke erweitern. 
Viele große Unternehmen haben sich dazu ihren Markennamen in Schutzregistern eintragen lassen, sodass lediglich sie diesen Namen verwenden dürfen.

Was für Marken gibt es?  Wortmarken, Bildmarken, Wort / Bildmarken, Farbmarke, Hörmarke usw. Wir empfehlen Ihnen den Bericht von Wikipedia über Marken (Recht) durchzulesen!

Der Markenschutz ist aber nicht unbegrenzt! Im Markenrecht spricht man dazu von der sogenannten "Erschöpfung" durch den Verkauf der jeweiligen verkauften Sache. Weitere Regelungen der "Erschöpfung des Markenrechts" sind aber sehr spezielle Gebiete, sodass hier nicht weiter darauf eingegangen werden soll.


Geschmacksmusterrechte
In Deutschland haben die Erfinder bzw. Hersteller von Sachen, die auf einen hohen Ingenieuersanspruch zurückgehen, die Möglichkeit, die Optik ihrer Erfindungen mit den sogenannten Geschmacksmustern zu schützen. So geschehen bei z.B. dem ICE oder Autobauern aus den USA, die sich besondere Designs ihrer Modelle haben schützen lassen.
Das bedeutet, dass es Fotografen nicht gestattet ist, Fotos vom ICE anzufertigen (da er auf einen hohen Ingeneursprozess zurückgeht) und diese grenzenlos zu verwenden.


Text überarbeitet am 02.März 2010

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